AfD plötzlich bei sieben Prozent, FDP muss zittern

Für die Euro-Kritiker von der AfD sieht es in einer ersten Umfrage zur Europawahl gut aus. Demnach wollen sieben Prozent der Deutschen für die Partei stimmen. Die FDP erreicht nur drei Prozent.
Abstimmung beim AfD-Parteitag in Aschaffenburg. Der Parteitag musste am Samstagabend vertagt werden, weil die Abstimmungen zu lange dauerten
Foto: Getty Images Abstimmung beim AfD-Parteitag in Aschaffenburg. Der Parteitag musste am Samstagabend vertagt werden, weil die Abstimmungen zu lange dauerten

Für die Euro-kritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) zeichnen sich gute Chancen bei der Europawahl am 25. Mai ab. Nach der ersten Umfrage zum Wahlverhalten der Bundesbürger zu den Europawahlen durch das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag der Zeitung “Bild am Sonntag” würden sich sieben Prozent der Wähler für die AfD entscheiden. Dagegen müsste die FDP mit drei Prozent um den Einzug in das Europaparlament zittern. Für diese Wahl gilt eine Drei-Prozent-Hürde.

Die Regierungsparteien schneiden mit 42 Prozent für die Union und 26 Prozent für die SPD in der Umfrage ähnlich ab wie bei der Bundestagswahl. Die Grünen kommen auf zehn Prozent, die Linke auf acht Prozent. Emnid befragte 865 Personen.

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Quelle: DIE ZEIT