Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird morgen in Mecklenburg-Vorpommern ein ehemaligen Bundeswehrkomplex mit intakten Gebäuden zu einem Spotpreis verschleudern. Der Gebäudekomplex (Bruttogeschossfläche 10741 qm, Grundstück 25.000 qm) wird laut Auktionskatalog auf Seite 12 zu einem Mindestgebot in Höhe von 25.000 € angeboten. In Hamburg müssen für Millionen Unterkünfte für Flüchtlinge neu gebaut werden und in der Heimatregion von Frau Merkel werden sanierte Gebäude des Bundes offensichtlich jahrelang nicht genutzt und dann verschleudert. Das ist kein verantwortungsvolles hoheitliches Handeln der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die im Verantwortungsbereich von Olaf Scholz liegt.

Es ist sehr verwunderlich, dass der Vorstand der BIMA Her Dr. Krupp, der ehemals Chef der Hamburger Senatskanzlei war, den Gebäudekomplex zu einem Spottpreis (Mindestgebot 25.000 €) verschleudern lässt, anstatt den Immobilienkomplex der Hansestadt Hamburg als Notunterkunft für die Flüchtlingsunterbringung anzubieten. Die AfD hat bereits vor Jahren angeregt, dass Hamburg mit dem dünnbesiedelten Mecklenburg-Vorpommern eine Verwaltungsvereinbarung über die Unterbringung Hamburger Flüchtlinge trifft. Dies könnte zügig nachgeholt werden. Im Übrigen sollte endlich auf eine Änderung des Königsteiner Schlüssels hingewirkt werden. Wir fordern eine Verteilung der Flüchtlinge primär nach Unterbringungsmöglichkeiten/Flächen anstatt nach „Steuerkraft“.

Den Auktionskatalog finden Sie unter folgendem Link.

Das Objekt mit der Preisangabe ist auf Seite 12 des Kataloges beschrieben.

Zusätzlich auf der Seite der BIMA.

Informationen zur BIMA und zu Herrn Dr. Krupp finden Sie unter folgendem Link.