Nach erneuter Attacke auf Wandsbeker AfD-Infostand und AfD-Funktionäre: Stellvertretender Landessprecher Dr. Joachim Körner fordert Rückkehr zu anständigem Verhalten im politischen Wettbewerb

„Diese neuerliche Attacke gegen die AfD ist ein Angriff auf die demokratischen Grundwerte unseres freiheitlichen Rechtsstaates. Ich erwarte von allen unseren politischen Konkurrenten eine Rückkehr zu einem demokratischen und fairen Verhalten im politischen Konkurrenzkampf und eine unmissverständliche Distanzierung von Gewalt gegen unsere Partei, unsere Infostände und Infomaterialien“, sagt der stellvertretende Landessprecher der AfD Hamburg und Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Dr. Joachim Körner.

Ein in schwarz gekleideter junger Mann, vermutlich der autonomen Szene zugehörig, hatte am Freitagvormittag einen Wandsbeker AfD-Infostand während des Vorbeifahrens mit seinem Fahrrad zusammengetreten. Die Infostandbetreuer, darunter der Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Dr. Joachim Körner sowie der Wandsbeker Bezirksabgeordnete Helmut Mundt und der stellvertretende Wandsbeker Bezirksvorstand Dr. Klaus Wieser konnten dem Angriff ausweichen und kamen mit dem Schrecken davon. Ein Polizeibeamter war zufällig in der Nähe, allerdings nicht nahe genug, um den Täter gleich festnehmen zu können. Es entstand Sachschaden durch die Zerstörung des Infostandes.

„Man kann sich durchaus fragen“, führt Körner fort, „inwieweit einige Vertreter der etablierten Parteien und Medien dafür eine Mitverantwortung tragen, wenn sie uns vollkommen fälschlich und wider besseres Wissen als Rechtsradikale, als Rassisten, als Ausländerfeinde und anderes mehr bezeichnen, statt sich argumentativ mit unseren rechtsstaatlichen Positionen auseinanderzusetzen. Der unmittelbar physischen Gewalt geht die verbale Diffamierung voraus, die dies scheinbar rechtfertigt“.

Körner mahnt zu einer „Rückkehr zu fairen Gepflogenheiten des politischen Konkurrenzkampfes“ und richtet den dringlichen Appell an alle politischen Kräfte des Landes, wie auch der Hamburger Politik, „die gefährliche Stimmung nicht weiter anzuheizen, sondern sich gemeinsam und entschlossen für eine strikte und absolute Gewaltlosigkeit des politischen Konkurrenzkampfes auszusprechen“. „Dies muss“, so Körner, „der unabdingbare Minimalkonsens aller demokratischen Kräfte im freiheitlichen Rechtsstaat sein“.