Nordrhein-Westfalen hat gewählt und die AfD erhielt 7,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. Sie wird mit 16 Sitzen im Düsseldorfer Landtag vertreten sein und ist damit die viertstärkste Kraft im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Dazu der AfD-Landesvorsitzende Dr. Bernd Baumann:
„Gratulation an unsere Kollegen dort. Die Wähler sehen in der AfD bislang bei allen Landtagswahlen eine Alternative zu den abgewirtschafteten Altparteien. Im Ruhrgebiet erlangten wir teilweise sogar Ergebnisse über 20 Prozent.”

Der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Alexander Wolf ergänzt:
„Die historisch einzigartige Erfolgsgeschichte der AfD wird weiter fortgesetzt. Die AfD vertritt jetzt in 13 Landesparlamenten die Interessen der Bürger. Jetzt nehmen wir Kurs auf den Deutschen Bundestag.“

Diskussion

  1. Klaus Peter

    Mai 19, 2017  um 16:42

    Die Medien melden heute bereits nachgewiesene “Unregelmäßigkeiten ” bezüglich der AfD Stimmen zu Ungunsten der AfD in NRW!
    Ich denke,AfD Wähler sollten zur Bundestagswahl besser einen Kugelschreiber oder Farbstifte mitbringen.Meist liegen in den Wahkkabinen nur Bleistifte aus.
    Bleistifte sind vermutlich preiswerter…!Ich will auch aus rechtlichen Gründen bewußt keinerlei negative Absichten unterstellen , aber sicher ist eben sicher. Dann gibt’s keine Missverständnisse.Also bei der Bundestagswahl im September an den Kugelschreiber denken!

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  2. Wolfgang

    Mai 16, 2017  um 14:00

    Hallo,

    eine “historisch einzigartige Erfolgsgeschichte”?

    2014 drei Landtage zwischen 9,7 und 12,2%
    2015 zwei Landtage zwischen 5,5 und 6,1%
    2016 fünf Landtage zwischen 12,6 und 24,3%
    2017 drei Landtage zwischen 5,9 und 7,4%

    Ich sehe mittlerweile eine Ablehnung von rund 93% der Wähler.

    Angesichts dieser Tatsache hat man drei Möglichkeiten: Durchhalteparolen, Fatalismus oder zeitnahe und selbstkritische Aufarbeitung und Abstellung der in 2016 gemachten Fehler.

    Viele Grüße

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    • Ulrich Lenz

      Mai 25, 2017  um 16:33

      Wolfgang:
      In so kurzer Zeit mit so wenig Personal und Geld bei gleichzeitig soviel politischer Verfolgung war bisher keine Partei in Deutschland so erfolgreich wie die AfD.
      Die Lügenmedien tun alles, um die Flüchtlingskrise und die Eurokrise als gelöst zu präsentieren, bis die Bundestagswahl vorbei ist. Dann wird das dicke Ende nachkommen. Aber die Wähler/-innen sind halt in der Masse so dämlich und gehen unseren politisch gleichgeschalteten Globalisierungsparteien weiterhin auf den Leim. Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient.
      Und wir werden jetzt erst einmal im Wahlkampf Einsatz zeigen, um möglichst mit 10 bis 15 Prozent in den Bundestag einzuziehen. Davor haben diese Landesverräter Angst – alle anderen Gegner haben sie längst ausgeschaltet oder eingekauft.

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      • Wolfgang

        Mai 26, 2017  um 18:42

        Hallo Herr Lenz,

        die AfD hatte ihr Mäntelchen m.E. in 2016 viel zu sehr nach dem Wind der Presse gehängt. Die AfD hat panische Angst davor, als 1-Themen-Protestpartei oder als “rechts” bezeichnet zu werden.

        Die AfD verliert sich mittlerweile zu 90% in Themen weit abseits der Migrationspolitik. Und die liberalen und reaktionären Flügel scheinen sich untereinander mehr zu hassen als die Unzahl politischer Gegner.

        2017 lief m.E. so schlecht, weil man in 2016 nicht geschlossen auftrat und sich als Migrationsexperte etablierte. Die CDU und die FDP haben das Vakuum gefüllt und sich – erfolgreich – als Alternativen zur Alternative empfohlen.

        Selbst ich werde die AfD nur noch wählen, um die etablierten Parteien nicht zu stärken. Aber zufriedenstellend ist das nicht.

        Ein Adler kann halt mit nur einem (liberalen) Flügel nicht hoch fliegen und mit einer nur kleinen Mannschaft kann man auch nicht alle Sachthemen seriös abdecken. Bindet Eure Reaktionäre (Dr. Flocken, Höcke und Co.) wieder ein und stellt überzeuge Pläne zur Überwindung der Flüchtlingskrise auf die Beine. Macht Euch gerade und pfeift auf die Presse und die politischen Gegner. Die wählen Euch eh nicht.

        Viele Grüße

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