AfD-Bürgerschaftskandidat Dr. Joachim Körner erwidert

„Dies ist ein neuer trauriger Höhepunkt, die offene Diskussionskultur in unserer Hansestadt einzuschränken“, so kommentiert das AfD-Landesvorstandsmitglied Dr. Joachim Körner den jüngsten Versuch des Jugendverbandes der Grünen, die Vermietung von Räumlichkeiten durch die Patriotische Gesellschaft von 1765 an den AfD-Landesverband zu verhindern.
Der Landesvorsitzende des Jungendverbands von Bündnis 90/Die Grünen hat in einem offenen Brief vom 18. Dezember 2014 die Hamburger Patriotische Gesellschaft aufgefordert, an den AfD-Landesverband Hamburg keine Räumlichkeiten mehr zu vermieten.

„Dass Bündnis90/Die Grünen leicht dazu neige, den Menschen in Freien und Hansestadt Hamburg vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben, ist leider eine traurige Tradition, aber dass die Altpartei jetzt noch von ihrer Jugendorganisation in dieser Radikalität überholt wird, ist eine neue Dimension in dem Versuch der politischen Meinungskontrolle in Hamburg“, so der Bürgerschaftskandidat. Die Hamburger Bürger scheinen dies aber anders zu sehen. Anders als bei der Grünen Jugend, deren Mitgliederversammlungen oder öffentliche Veranstaltungen in vergrößerten Hinterzimmern stattfinden könnten, würden die öffentlichen Veranstaltungen der AfD in der Patriotischen Gesellschaft regelmäßig mehrere hundert Gäste anziehen. Diese Zahlen machen deutlich, dass die Hamburger Bevölkerung die von der AfD aufgeworfenen Themen diskutieren wolle, so Dr. Körner weiter.

Unmittelbar nach Veröffentlichung der unbegründeten wie auch falschen Vorwürfe durch die Grüne Jugend hat sich Körner in einem Schreiben an die Patriotische Gesellschaft gewandt (das Schreiben finden Sie im Anhang zu dieser Presseinformation). „Wir sind dankbar, dass die Verantwortlichen der Patriotischen Gesellschaft diese Form der Einschränkung der demokratischen Diskussion und Kultur durch junge grüne Politkkontrolleure zurückgewiesen haben“, so der AfD-Landesvorsitzende Prof. Jörn Kruse.

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung
Prof. Jörn Kruse
AfD-Landesverband Hamburg

Für Rückfragen zu dieser Presseinformation erreichen Sie uns unter: presse@afd-hamburg.de


Stellungnahme der AfD Hamburg

Sehr geehrte Damen und Herren von der Patriotischen Gesellschaft,

die Äußerungen von Maximilian Bierbaum, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg treffen nicht zu:

  • Die Alternative für Deutschland steht NICHT dafür, das Miteinander zwischen Menschen verschiedener Herkünfte und verschiedener Kulturen in unserer Stadt aufzukündigen. Ganz im Gegenteil: Die AfD will die Integration der dauerhaft in Hamburg lebenden Ausländer als Voraussetzung für ein friedliches Miteinander fördern und fordern. Es sollen keine Parallelgesellschaften und keine rechtsfreie Räume entstehen.
  • Die AfD unterstützt KEINE islamfeindlichen Aktionen. Vielmehr achtet die Alternative für Deutschland die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit und befürwortet das gut nachbarschaftliche Zusammenleben mit den vielen hier lebenden friedlichen Muslimen. Allerdings hat die AfD auch Verständnis für die Bürger, die sich angesichts der zahlreichen im Namen des Islam in der Welt verübten Gräueltaten und Verbrechen Sorgen machen. Die AfD verwahrt sich entschieden gegen die Versuche, derartige Sorgen und Äußerungen als islamfeindlich zu diffamieren.
  • Die AfD hat die Intendantin des Kampnagel-Theaters NICHT angezeigt, weil diese Menschlichkeit beweist und Geflüchteten hilft.

Sie hat vielmehr gegen die Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard wegen des Verdachts der Beihilfe zu Ausländerstraftaten sowie des Verdachts der Untreue gestellt. Die Alternative für Deutschland setzt sich dafür ein, dass unser Rechtsstaat gewahrt bleibt. Der Rechtsstaat ist ein hohes Gut, dem wir unsere Sicherheit und Schutz vor Willkür verdanken. Nur in einer Gesellschaft, in der die Bürger keine Angst vor Willkür haben müssen, können die Bürger sich ungestört und von ganzem Herzen ihren Anliegen widmen und auf rechtschaffene Weise zum Wohlstand beitragen. Straftaten sind nicht dadurch gerechtfertigt, dass man diese als Kunst deklariert.

  • Alle Grundsätze der Alternative für Deutschland passen sehr wohl zu den Grundsätzen der Patriotischen Gesellschaft, NICHT dagegen die unfairen Diffamierungen von Politikern anderer Parteien.

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Joachim Körner
Tel: 040 228699070

Alternative für Deutschland – AfD
Vorstand des Landesverbandes Hamburg

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