Auf der diesjährigen Landespressekonferenz versammelten sich wieder zahlreiche Vertreter der Hamburger Medien- und Politik-Szene, um im noblen Hotel Grand Elysée die politischen Ereignisse des letzten Jahres Revue passieren zu lassen. Bei Linguine aus dem Parmesan-Laib, Roastbeef mit Bohnengemüse und Hamburger Kalbsbratwurst kamen die Anwesenden sehr schnell wieder auf eine junge, aufstrebende Partei zu sprechen: die Alternative für Deutschland!

Zunächst betonte der NDR-Journalist und Vorsitzende der Landespressekonferenz, Jürgen Heuer, dass er „wenig Freude empfinde“, weil die Republik bei den letzten Landtagswahlen einen „gewaltigen Rechtsruck“ erlebt habe. Über die Hamburger AfD-Fraktion sagte Heuer: “Aufgefallen ist diese Fraktion vor allem durch schrille Töne in der Ausländerpolitik (in wessen Ohren klang das wohl schrill?), durch beißenden Rechtspopulismus (wen beißt denn die AfD? Oder hat Herrn Heuer nur das Wort so gut gefallen?) und durch Mobbing im Internet gegen eine grüne Abgeordnete” (hier verwechselt Herr Heuer die Mobber von außen mit der AfD. Das kommt dabei raus, wenn man nur flüchtig hinguckt. Dann liegt man leicht daneben). Aber vielleicht kommt es Herrn Heuer auf die Treffgenauigkeit gar nicht an. Denn er weiß natürlich, dass man mit AfD-Bashing leicht billigen Applaus einheimsen kann.

Heuer erklärte weiter, dass die Hamburger Medien über die AfD aufgeklärt hätten, doch das Beunruhigende sei, “dass das viele Wähler nicht abzuschrecken scheint”. Bravo, Herr Heuer! Linker Erziehungsjournalismus gepaart mit Wählerbeschimpfung und abgedroschener Empörungsrhetorik. Was will man mehr? Für diese unaufgeforderte AfD-Werbung bezahlen wir schließlich gerne unsere Rundfunkbeiträge. Wenn Sie die AfD für die nächsten Wahlen noch stärken wollen, machen Sie ruhig so weiter. Der Weg zum “AfD-Medienliebling des Jahres” ist allerdings noch weit. Schließlich gibt es unter Ihresgleichen sehr viele Konkurrenten, die ebenfalls darum buhlen.

Sodann ereignete sich der eigentliche „Höhepunkt“ der Landespressekonferenz. Der vorgebliche „Satire“-Film über die Hamburger Politiker. Ausgedacht hatte sich diesen geistreichen Streifen der Filmemacher Andreas Hilmer, ein ganz besonderes Exemplar in der Spezies der verkrachten Journalismus-Existenzen, wie wir gleich noch sehen werden. Zunächst ein Ausschnitt aus Hilmers Meisterwerk:

„Ach, was machen eigentlich unsere Politik-Prolls von der Alternative für Doofe. Sie zeigen betreutes Politisieren in Vollendung. Gusseiserne schlechte Laune paart sich mit Zwangsverschlossenheit. Keine Silbe der Lügenpresse. Klappe halten als völkischer Befehl von irgendwo ganz rechts oben. Aber, sie wählten sich auch die Hände grün, um einen Vorsitzenden zu finden, der Rechte und Ultra-Rechte gleichermaßen stramm stehen lässt. Er hier ist auf monatelangen Selbstfindungstrip in Kalifornien verschollen (Anm. Einblendung von Jörn Kruse) und dieser neue Petry-Heiland (Anm.: Einblendung von Bernd Baumann) führt die geistigen Unterwasser-Krauler tapfer an. Motto: Politische Pyrotechnik ist auch ein Handwerk. AfD-Männer des Nordens, als Models zu hässlich, für Guantanamo zu grausam, wo man auch hinklickt, mehr Haken als Kreuze und Klappstuhl an Klappstuhl nichts als Härtefälle.“

Link zum Film: https://youtu.be/p0APbDSusr4

Andreas Hilmer gibt auf seiner Homepage an, als freier Journalist u. a. für den NDR zu arbeiten. Er sei 13 Jahre lang auf eine Waldorfschule gegangen und habe danach an der Uni Hamburg Literaturwissenschaften und Ethnologie studiert. Unter seinen journalistischen Referenzen listet Hilmer u. a. auf, dass er eine Dokumentation über die „Kulturgeschichte des Hundes“ produziert habe und ein Jahr lang das Tourismusministerium Nicaraguas in der PR-Arbeit unterstützt habe.

Wow! Wir übersetzen das mal für Sie: ein Sponti auf Selbstfindungstrip und chronisch pleite. Fast möchte man sagen: Bitte, lieber NDR, bietet diesem Mann endlich eine Festanstellung an! Für solche Härtefälle muss doch Geld da sein.

Bei dieser “Karriere” verwundert es dann auch nicht, dass bei Hilmer die typischen linken Neid- und Beißreflexe aufblitzen. So bezeichnet unser unterbezahlter Magister-Ethnologe promovierte und habilitierte AfD-Abgeordnete als „geistige Unterwasserkrauler“.

Auch über deren Schönheit lässt er sich aus. Sie seien als Models „zu hässlich“. Wir haben aus Mitleid darauf verzichtet, von ihm zum Vergleich ein Foto anzufordern.

Ein Blick auf Hilmers Internetseite macht dagegen wenig Appetit. Da grinst ein Mittfünfziger im Sponti-Karo-Hemd in die Linse, der beim Wettbewerb zum „Sexiest Man Alive“ wohl nicht mal als Reporter zugelassen würde.

Die AfD-Abgeordneten, so Hilmer weiter, seien außerdem „für Guantanamo zu grausam“. Ach, deshalb waren unsere wiederholten Bewerbungen bei der CIA um einen Job in Guantanamo bisher erfolglos. Danke für den Hinweis.

Fazit: Es war ein amüsanter Abend. Solange der NDR weiter solche Reden und Filme über die AfD präsentiert, müssen wir uns über unseren weiteren Aufschwung keine Sorgen machen. Danke auch für die Köstlichkeiten am Buffet. Wir sagen:

Bravissimo, Landespressekonferenz!

Diskussion

  1. Balmung

    Mai 05, 2016  um 12:05

    Ja, sowas kommt dabei raus, wenn intellektoide Subgrasnarbenhirnforscher mit Waldoofhintergrund in ihrer Hartz4-alimentierten Freizeit ne Tüte Gras rauchen

    Antworten

  2. Beobachter

    Apr 30, 2016  um 12:28

    Diese Journalisten der Massenmedien, genannt Lügenpresse, sind einfach nur ein bezahltes, perfides und niedrächtiges Denunziantenpack.
    Ideologische Kultur-, Gesellschafts- und Staatszerstörer sind das.

    Sie denunzieren jeden aufrechten Deutschen, der seine Heimat und sein Land einfach nur schützen und in Ruhe leben will.

    Antworten

  3. Wolfgang

    Apr 26, 2016  um 08:16

    Hallo liebe AfD,

    vielen Dank für den lustigen Bericht. Hab herzlich gelacht.

    Ich finde es unheimlich prickelnd, dass ich auf meine alten Tage noch einmal diese Aufbruchstimmung miterleben darf.

    Damals hatten die Linken mein Herz.

    Und nun die AfD. In meinen Augen ist die AfD eine Partei des Aufbruchs, des Widerstands und des Ungehorsams.

    Es macht – genau wie damals – einen Heidenspaß, wenn sich die Etablierten über uns aufregen, schäumen und uns beschimpfen! Deren geifernde Wut sollte unser Stolz sein.

    Viele Grüße

    Antworten

Kommentar schreiben