Sprecher der AfD-Hamburg Dirk Nockemann

Sprecher der AfD-Hamburg Dirk Nockemann

Man mag es kaum glauben – laut aktueller Presseberichterstattung soll beim HSV am 18.02.2018 darüber abgestimmt werden, ob Mitglieder der AfD, bzw. gleichgesinnte Personen (was immer das auch bedeuten mag) aus dem HSV ausgeschlossen werden sollen.

Dazu bemerkt der Hamburger Landesvorsitzende, Senator a.D. Dirk Nockemann:

“Die AfD ist eine demokratisch gewählte Partei; sie ist mittlerweile in allen Länderparlamenten und im Deutschen Bundestag vertreten.

Auf der Grundlage aktueller Umfragen ist die AfD zudem die drittstärkste politische Kraft in Deutschland und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer großen Volkspartei entwickelt.

Die Mitglieder der AfD stehen fest auf dem Boden des Grundgesetzes und haben die Verletzung von Recht und Gesetz durch zahlreiche Politiker der Altparteien bereits mehrfach nachdrücklich kritisiert.

§2 der Vereinssatzung des HSV lautet: Zweck und Aufgaben 1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Weltanschauliche, konfessionelle und politische Ziele und Zwecke dürfen nicht verfolgt werden.“

Sollte der HSV tatsächlich über das Vorhaben abstimmen lassen, bedeutet das die pauschale öffentliche Diskriminierung und Ausgrenzung politisch Andersdenkender.

Eine derartige Hetze gegen AfD-Mitglieder ist in der Geschichte Deutschlands ein einmaliger und ungeheuerlicher Vorgang.

Sollte der HSV dieses ungeheuerliche Vorhaben tatsächlich umsetzen, wird sich der Hamburger Landesvorstand gerichtliche Schritte vorbehalten. Im Übrigen sollte vor dem Hintergrund dieses Vorhabens auch die Gemeinnützigkeit und damit die steuerlichen Vorteile des HSV dringend überprüft werden.”